Augendiagnose (Iridologie)

Mit Hilfe der Iridologie (Augendiagnose) ist es möglich, Hinweise auf Krankheiten und Krankheitsneigungen zu erhalten. Als Hinweisdiagnostik ist sie ein wichtiger Baustein im Rahmen einer umfassenden Anamnese und Untersuchung durch den Heilpraktiker.

Basis dieser Methode ist die Erkenntnis, dass zwischen der Regenbogenhaut (Iris) des Auges und den Organen sowie Körperteilen eine reflektorische Verbindung besteht. Störungen oder Krankheiten zeigen sich dabei in der Struktur der Iris. Pigmentflecken, Faltungen, Lockerungen, Ringe und andere Merkmale helfen dabei, Organschwächen, Stoffwechselstörungen oder Entzündungen zu erkennen. Sie helfen dabei, Krankheitszusammenhängen und –ursachen auf die Spur zu kommen.

Über Organbefunde hinaus kann ein erfahrener Iridologe dem Patienten zudem sagen, zu welchen Krankheiten er veranlagt ist - und ihm rechtzeitig vorbeugende Maßnahmen vorschlagen. Die Prävention steht dabei im Vordergrund.

Das Betätigungsfeld des geschulten Iridologen ist dabei sehr umfassend: chronisch, psychisch, austherapiert - das sind dabei die Schlagworte und die Zielgruppe.

Mehr über die Geschichte, Entwicklung und den Streit um die wissenschaftliche Anerkennung der Augendiagnose erfahren Sie hier.

Was die Iris über unseren Körper sagt

Sie ist die Kunst, aus den Augen Krankheiten zu erkennen. Dazu ist die Gesamtschau der Augen erforderlich. Ob die Augen tief in den Höhlen liegen oder hervorstehen, das Augenweiß verfärbt ist oder gelbe Einlagerungen aufweist, wie sich die sichtbaren Blutgefäße darstellen - alles das lässt Rückschlüsse auf Krankheiten zu. Der Augenhintergrund ist sogar die einzige Stelle am Körper, an der von außen sichtbar ist, ob eine Gefäßverkalkung vorliegt.

Der wichtigste Teil für diagnostische Zwecke ist die Iris, die Regenbogenhaut. Das ist der gefärbte Anteil in der Mitte des vorderen Auges. Es gibt Übermittlungen aus dem frühen Altertum bis zum Mittelalter, nach denen die Augen für die Diagnose von Krankheiten herangezogen wurde. Der ungarische Arzt von Peczely hat die Irisdiagnose wiederentdeckt, und 1881 nach jahrzehntelanger Forschung eine Arbeit veröffentlicht. Er lehrte, dass bestimmte Zeichen in der Iris mit Organerkrankungen in Verbindung stehen und gab jedem Organ und Körperregion eine bestimmte Stelle in der Iris. Andere Praktiker verfeinerten die Methode bis heute.

Gegner und Befürworter
Die (Irisdiagnose) Iridologie wird seit ihrer Entdeckung von der offiziellen Medizin belächelt, der "Lehmpastor" Felke, ein ausgezeichneter Kenner der Irisdiagnose, hatte es seinerzeit (1909) sehr schwer und musste damals sehr bekannten Ärzten, darunter der Chirurg und Geheimrat Garre, unter Kontrolle des Gerichts zwanzig Fälle untersuchen. Er wurde durch seine Diagnosen dem Vorwurf der Kurpfuscherei freigesprochen. Die erbitterte Gegnerschaft zwischen Gegnern und Befürwortern der Irisdiagnose hat sich bis heute fortgesetzt.

Studien belegen Zuverlässigkeit der Irisdiagnose
Das Pendel scheint aber zugunsten der Irisdiagnose umzuschwenken. Lang hat 1954 nach umfangreichen Studien am anatomischen Institut der Universität Heidelberg den Beweis erbracht, dass Nervenverbindungen von allen Teilen und Organen des menschlichen Körpers zu bestimmten, genau festgelegten Regionen der Iris bestehen. Damit ist erklärlich, dass sich bei Erkrankungen über das Nervensystem in der Iris Veränderungen an der Stelle ergeben können, die mit dem erkrankten Organ in Verbindung steht. Jetzt fehlt nur noch der praktische Beweis. Warum lässt man nicht Patienten von einem Irisdiagnostiker untersuchen und die Ergebnisse mit klinischen Untersuchungsmethoden überprüfen? Genau das ist inzwischen geschehen.

Vida und Deck, ein Kliniker und ein Heilpraktiker, veröffentlichten 1954 das Buch: "Klinische Prüfung von Organ- und Krankheitszeichen der Iris", in dem das Ergebnis von 640 Fällen, die in der Karlsruher Klinik untersucht wurden, bekanntgegeben wurde. Bei 75 Prozent der Patienten stimmten der klinische und der Irisbefund völlig überein. Das war ein überwältigendes Ergebnis, zur Verblüffung der Gegner der Irisdiagnostik. Über diese klar nachgewiesenen Organbefunde hinaus, ist die Aussagemöglichkeit der Irisdiagnostik noch viel größer. In der Iris gibt es Zeichen für genetische (vererbte) Belastungen, Konstitution und Krankheitsdispositionen. Ein Irisdiagnostiker kann dem Patienten sagen, zu welchen Krankheiten er veranlagt ist und rechtzeitig vorbeugende Maßnahmen ergreifen.

Auch Organerkrankungen verursachen Veränderungen in der Iris, lange bevor eine massive Erkrankung vorliegt. Eine chronische Erkrankung kommt ja nicht von heute auf morgen. Die meist lange Vorgeschichte reizt über das Nervensystem die zugehörige Stelle in der Iris und verursacht dort Veränderungen. Seinem Gegenüber in die Augen zu sehen, bedeutet Selbstvertrauen und Überlegenheit. Was sieht man? Entweder blaue Augen, eventuell hin zu einem Grau- oder Grünfarbton oder hell- bis dunkelbraune Augen. Zwei verschiedene Konstitutionen übrigens.

Wenn Sie sich vor den Spiegel stellen, so sehen Sie mehr Einzelheiten. Der Fachmann spricht von Pigmenten (farbliche Veränderungen von Hellgelb, über Braun bis teerfarben), Substanzzeichen, Faltungen, Krypten, Lakunen, Transversalen, Vaskularisationen, Reizfasern, Auflockerungen und anderen Merkmalen. Jedes Zeichen kann seine Bedeutung haben. Nur der Könner kann sie kennen und deuten. Dafür muss man die Irisdiagnostik erlernen und Erfahrung haben. Das vergessen die Kritiker dieser Methode. Für den Fachmann ist die Irisdiagnostik neben anderen Untersuchungsmethoden ein unschätzbar wertvolles Hilfsmittel.

Kostendruck im Gesundheitssystem und die daraus resultierende Verschlechterung der diagnostischen Qualität, die zunehmende Tendenz zu einem Mehrklassen-Gesundheitswesen sowie die einfache und kostengünstige Handhabung, haben der Iridologie in den letzten Jahren einen enormen Vorschub geliefert.

Zudem ist die Iridologie eine Methode, die beim naturheilkundlich geschulten Praktiker angesiedelt ist und die dessen Stellung enorm stärken kann. Längst sind die Zeiten vorbei, als die Iridologie als eine Außenseiter-Methode galt. Die Erkenntnisse der Genforschung der letzten Jahre haben für die Iridologie die Schnittstelle für die Medizin des neuen Jahrtausends geschaffen.

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