Schmerztherapie

Hauptursachen

  • Verspannte Muskulatur   
  • Fehlstand der Wirbel
  • Fehlstand des Kreuz-Darmbeingelenks
  • Verkalkungen der Wirbelkanäle
  • Bandscheibenschäden
  • (Prolaps, Protusio)
  • Übergewicht
  • Überlastung psychosomatisch

    
Natürlich gibt es auch andere Ursachen, wie z.B.:    
Morbus Bechterew - Skoliose - Lordose - Kyphose Osteoporose   

Muskelverspannungen

Verkrampfungen finden sich hauptsächlich im Schulter- und Lendenwirbelbereich.

Vielleicht hat man sich zuviel aufgebürdet und der Druck von außen lastet im wahrsten Sinne des Wortes auf den Schulten und drückt einem das "Kreuz" zusammen. Meist fällt es einem gar nicht auf, dass man unter negativen Stress leidet. Die Schultern werden hart, als hätte man Zement darin, die Arme und Finger beginnen "elektrisch" zu schmerzen. Der Nacken wird steif und der berühmte Kopfschmerz, der vom Hinterhaupt seitlich bis zur Stirn zieht, ist die Folge. Unzählige Massagen und Elektrotherapien werden verordnet, die aber nichts Wesentliches bringen.

In der Praxis spritzen wir links und rechts der Wirbelsäule (paravertebral) homöopathische und pflanzliche Mittel durch eine Procainquaddel in die Muskulatur, wodurch das Umgebungsgebiet des Wirbels regeneriert und stark durchblutet wird. So können Schlackenstoffe besser abfließen und Nährstoffe ungehindert zufließen. Eine anschließende Massage mit Schröpfglocken oder eine Schlangengifteinreibung, die der Gesamtentspannung der Muskulatur dient, folgt nun.

Fazit:

Durch die chronische Verspannung tritt automatisch ein Minderzufluss von "frischem" Blut und ein Minderabtransport von Stoffwechselschlacken aus dem unterversorgten Muskelbereich ein. Sauerstoffmangel und unterversorgte Kapillaren (kleinste Blutgefäße) sind die Folge.

Genau dem wirkt die kombinierte Therapie mit:

  • muskelentspannender Wirkung durch gezielte Quaddelung mit Procain in die Haut und den dadurch ausgelösten cutisvisceralen Effektes;
  • intensiver Aufbautherapie mit einem speziellen Homöopatikum;
  • und Entspannung der systematisch eingebundenen Muskulatur;

entgegen.

Myogelosen - (Gelosen)

(klassisch als Hartspann und Muskelhärte definiert).

Hiermit sind kleine muskuläre Verhärtungen gemeint, die im Schulterblatt und Kreuzbeinbereich besonders häufig vorhanden sind. Grund dafür sind Dauerbelastungen, einseitige Belastung und Übermüdung der Muskulatur. Gefördert werden sie durch Stress, ungenügende Entspannung, Fehlernährung, zu geringe Flüssigkeitsaufnahme sowie durch Bewegungsmangel.

Diese sehr häufig einseitigen Verspannungen führen über kurz oder lang zu Fehlstellungen der Wirbel- u. Gelenke und des Kreuzbeindarmbeingelenkes mit weitreichenden Folgen.

In der Praxis lösen wir das Problem mit Injektionen in die betreffenden Myogelosen.
Eine Entsäuerung des Körpers (Pischinger Raums) mit Infusionen und speziellen chiropraktischen Methoden sind ebenfalls wichtige Elemente der Therapie.

"Ausgerenkte" Wirbel

"ausgerenkt" ist eine eher volksmundartige Definition! Wäre ein Wirbel ausgerenkt, so hätte das fatale Folgen (Querschnittslähmung).

Richtig aber ist, dass sich Dislokationen (Fehlstellungen) der kleinen, diversen Wirbelgelenke einstellen können. Was die Halswirbelsäule (Bild) betrifft, kommt das oft von Fehlhaltungen im Schlaf z.B. durch zu große, verknäulte Kopfkissen und das Schlafen auf dem Bauch!

Ferner ist es nicht schwer, sich vorzustellen, dass eine einseitig verspannte Schulter- od. Nackenmuskulatur einen chronisch einseitigen Zug auf die Wirbelsäule ausübt. Das diese sich dann in den kleinen Gelenken entsprechen "fehl" stellt, ist nachzuvollziehen (Beispiel: Hexenschuss).

Logischerweise verursachen Stürze oder "Fehltritte" das Gleiche.

In meiner Praxis löse ich solche Problem mit der Chiropraktik ("Einrenken"). Sinnvollerweise werden die beteiligten, mitbetroffenen und verspannten Muskelareale vorher durch Procainquaddeln in die dazugehörigen Hautzonen vorbehandelt und mit Schröpfmassagen entspannt, um eine nachhaltig effektive Mobilisierung zu erreichen.

Kreuzbein - Beckenschiefstand

Eine Fehlstellung im Kreuzbein-Darmbeigelenk ist nach meiner Erfahrung die häufigste Ursache für Rückenschmerzen im Lendenwirbelbereich! Diese wird oftmals nicht erkannt und es kommt dadurch zu Fehldiagnosen.
Viele Bandscheibenoperationen bringen deshalb nicht die erhoffte Linderung der Beschwerden. Diese hält aufgrund der einseitigen Herangehensweise dann meist nur wenige Monate an.

Auslöser für Blockaden im Kreuzbein- Darmbeingelenk sind oft eher unbedeutend scheinende Alltagssituationen wie z.B. das

  • einseitiges Aussteigen aus dem Auto
  • einseitiges "Mannequin" -Stehen
  • Fehltritt (Bürgersteig)

Aber auch eine Entbindung kann eine Wirbelblockade nach sich ziehen!!
Die Schmerzausstrahlung bei Blockierung des Kreuzbein- Darmbeingelenkes und bei Bandscheibenvorfällen kann sehr ähnlich sein. Oftmals zeigt sie sich an der Vorderseite der Oberschenkel bis zum Knie und in die Leistenregion hinziehend.

Bandscheibenschäden

Wie bei allen Rückenbeschwerden haben auch Bandscheibenvorfälle meist nie nur eine Ursache:

Übergewicht, falsche Bewegung und Haltung, Bindegewebeschwäche, vernachlässigte Muskulatur, chronische Fehlstellung von Wirbeln mit chronisch einseitiger Muskelverspannung, Autofahrerberuf. Man stelle sich die Belastung von Bandscheiben vor, durch chron. einseitige Kompression eines "langen Rückenstreckers" (Muskel parallel links u. rechts der Wirbelsäule).So begann so manches Bandscheibenleiden durch eine unbehandelte Hexenschuss"- Situation.

Was passiert? Die Bandscheibe, oder durch Bruch (Riss) des Knorpels und austretender Kernmasse kommt es zu Druck auf den Spinalnerv, der jeweils zwischen 2 Wirbeln - links und rechts - aus der Wirbelsäule heraus tritt. Der Nerv schwillt  an und wird aufgrund des ohnehin schon geringen Raumes eingeengt. Entsprechende Schmerzen verursachen nun im umgebenden Muskelgewebe noch mehr Verkrampfung, bzw. Kompression der Bandscheibe.

In meiner Praxis löse ich das Problem mit konsequenten Injektionen in Richtung des  Spinal-Nervs, um ein Abschwellen zu erreichen. Entspannende Quaddeln über den verkrampften Muskeln, und eine Wärmebehandlung der Rückenmuskulatur durchbrechen den Teufelskreis. Sicherlich ist das keine Tat von 2 - 3 Behandlungen sondern kann bis zu 3 - 5 Wochen dauern. Eine Schulung in Bewegungs- und Haltungsformen flankiert die Behandlung.

Eine häufige Schmerzmitteleinnahme führt nie zu einer Heilung, eher  im Gegenteil. Sie verstärkt den Verschleiß und verschiebt ein Problem in den chronischen Zustand, der wesentlich mehr und umfassendere Therapien beansprucht.

Übergewicht

 - Gründe für Schmerzen im Wirbelsäulenbereich ?

Meiner Erfahrung nach hat Übergewicht nur bedingt mit vermehrten Schmerzen im oben genannten Bereich zu tun. Dies behaupte ich aus dem Grund heraus, da wir gleichviel „dicke, wie dünne“ Patienten mit den beschriebenen Problemen in der Praxis haben.

Auch sollten man sich Gedanken über psychische-, wie auch physische Belastungen machen und dort helfend unterstützen.

Psychologisch- und nun sagen Sie nicht gleich: "Alles Quatsch!", sollte man sich über folgende Aspekte Gedanken machen:

Überempfindlichkeit - Steht oft für Angst und zeigt ein Bedürfnis nach Schutz. Angst kann auch die Maske einer verborgenen Wut und starker Vergebungsunwilligkeit sein.

Der Schmerz - Neuraltherapie

Der SCHMERZ bewährt sich in vielen Fällen als Freund und Warner, der uns auf krankhafte Vorgänge hinweist. Diese Weisheiten akzeptiert man natürlich nur so lange, wie man nicht selbst betroffen ist. Um aber das Prinzip der NEURALTHERAPIE verstehen zu können, müssen wir uns kurz mit dem SCHMERZ beschäftigen. Nach den anatomischen Gegebenheiten gibt es zwei verschiedene Arten von Schmerzentstehung:

  1. Der SCHMERZ durch äußere Ursachen, wenn die dafür vorhandenen Rezeptoren (Antennen) wie bei Wunden, Hitze, Kälte, chem. Reizung usw. direkt erregt werden. Er äußert sich mehr als Dauerschmerz.
  2. Der SCHMERZ durch innere Ursachen hat mehr schubartigen und wechselnden Charakter. Der Reiz wird vom Entstehungsort am tiefgelegenen Organ über komplizierte Nervenbahnen mit deren Umschaltung zum Stammhirn bzw. der Hirnrinde geleitet, wo wir ihn bewusst wahrnehmen. Alle fortgeleiteten Informationen werden von Nervenfasern übertragen. So gibt es motorische Fasern, sie leiten Befehle zur Muskulatur, und vegetativ sensible Fasern, sie melden den SCHMERZ von gestörten Zellen zum Hirn.

SCHMERZEN können die motorischen und vegetativen Nervenfasern so stark erregen, dass sie mit einer Kontraktion (Zusammenziehen) der umgebenden Muskulatur und einem Spasmus (Krampf) der Gefäße antworten. Die verminderte Durchblutung setzt die Reizschwellen der sensiblen Nerven und Rezeptoren immer wieder herab, bis SCHMERZ - Muskelkontraktur - Blutarmut und damit Stoffwechselstörungen im Gewebe mit erhöhtem SCHMERZ zu einem "Circulus vitiosus" (die Katze, die sich in den Schwanz beisst) führt, der die Heilung aus eigener Kraft unmöglich macht oder doch zumindest sehr verzögert. Für unser allgemeines Verständnis soll dies einmal reichen, wenn wir annehmen, dass alle Körperzellen von Flüssigkeit umgeben sind; dadurch werden sie ernährt und erhalten ihre Reizinformation. Somit wird klar, dass eine Zelle kein isoliertes, unabhängiges Gebilde ist, sondern unselbständig und nur im Zusammenhang mit den anderen Zellen lebensfähig wird. Da alle Teile unseres Organismus untrennbar miteinander verbunden und aufeinander angewiesen sind, führt jede Störung in einem Teil zwangsläufig auch zu Störungen im gesamten vegetativen Gefüge.

Kopfschmerzen

stellen die mit am meisten verbreitete Gesundheitsstörung in der Bevölkerung dar.

Es ist erstaunlich, dass gerade eine solche Erkrankung trotz ihrer erheblichen volkswirtschaftlichen Bedeutung aufgrund ihrer Banalität kaum Eingang in medizinische und therapeutische Überlegungen gefunden hat.

Sicherlich ist die Häufigkeit der Erkrankung mit der bisher scheinbaren Machtlosigkeit der medizinischen Intervention und Betreuung einher gegangen. Zahlreiche epidemiologische (med.= Wissenschaft von der Entstehung, Ausbreitung u. Bekämpfung) Untersuchungen in der jüngsten Vergangenheit belegen, dass Kopfschmerzen die Volkskrankheit Nr. 1 sind; immerhin ist der Kopfschmerz für 50 Mio. deutsche Bürger eine erhebliche Gesundheitsstörung. Bereits in der Schule zählen Kopfschmerzen zu den häufigsten Beschwerden der Kinder.

Ursachen

Wenn Sie Kopfschmerzen haben, sind obige Informationen vielleicht ganz interessant, nutzen Ihnen aber momentan nicht viel.

Bei unklaren Kopfschmerzen denke ich immer an:

  • Füße
  • Kreuz-Darmbeingelenk (Beinlängenunterschied)
  • Wirbelsäule allgem.
  • Störfeld: gynäkologischer Raum
  • Störfeld: Nabel (1. Narbe)
  • Nierenerkrankung
  • Lebererkrankung
  • Magenbeschwerden
  • Stuhlgang (wie oft?)
  • Blutdruck
  • Zähne
  • Augen
  • Tonsillen (Mandeln)
  • Schilddrüse
  • Halswirbelsäule im Speziellen
  • Rücken - Muskulatur (Trapezius Verspannung)
  • Allergien

 

In den verschiedenen Fachgruppen der Medizin kennt man (lt. Lehrbuchdefinition) über 300 verschiedene Kopfschmerzformen. Allein das ist ein Symbol der Hilflosigkeit bisheriger diagnostischer und therapeutischer Konzepte.

Im Jahre 1988 kam es durch die International Headache Society zu einer neuen Definition der verschiedenen Kopfschmerzformen.

In der vorliegenden Klassifikation werden 165 verschiedene Kopfschmerzformen aufgrund einheitlicher und klarer operationalisierter Kriterien erfasst.

Herzlich Willkommen

Sie suchen nach ganzheitlichen und schonenden Behandlungsmethoden? Sie möchten nicht nur Symptome behandeln lassen, sondern den Ursachen Ihrer Erkrankung auf die Spur kommen? Vielleicht konnte Ihnen die Schulmedizin nicht ausreichend weiterhelfen?

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